Während der Tour:

Kartenlesen an der Bocchetta di Forcola• Kein Camelbak, der Rucksack wird sonst zu schwer, deshalb Trinkflaschen verwenden (Gewicht am Rad empfindet man subjektiv leichter als Gewicht auf dem Rücken)
• Keine Wasserflaschen mitnehmen, im Gebirge gibt es genügend Möglichkeiten zum Wasser auffüllen
• Bei Wegen in der Felswand immer Fahrrad auf der Seite des Abgrundes schieben. So fliegt zuerst das Fahrrad den Abhang runter und nicht ihr
• Den Großteil der Höhenmeter sollte man nachmittags hinter sich haben
• Immer ans regelmäßige Essen und Trinken denken (auch bergab!)
• Immer weit unter der persönlichen Sturzgrenze fahren, lieber mal absteigen (man weiß nie, was hinter der nächsten Kurve kommt)
• Alpencross ist kein Rennen, also lockeres Tourentempo fahren, aber auch nicht trödeln
• Immer das eigene Tempo und den eigenen Rhythmus fahren, sich nicht von besseren Fahrern mitziehen lassen
• Die Gruppe richtet sich nach dem Langsamsten (es ist ziemlich deprimierend immer als letzter hinterher zu schieben)
• Bei langen Anstiegen rhythmisch und ohne Pause durchfahren (das Trinken aber nicht vergessen!)
• Kleine Gänge bevorzugen, da dies die Kräfte schont
• Früh möglichst zeitig losfahren (Pannen, Fotopausen, Mittagessen, ...)
• Bei Gewitter zügig ins Tal abfahren oder in einer Hütte Schutz suchen
• Auf ausreichenden Sonnenschutz achten, in der Höhe verbrennt man sich schneller als man denkt
• Auch bei eindeutigen Wegweisern immer mal die Karte zu Rate ziehen (Hinweiseschilder können auch verdreht worden sein ...), ein Verfahrer im Gebirge hat dramatischere Auswirkungen (nicht wenige mussten schon draußen schlafen) als im bekannten Terrain zu Hause
• Bei Platten gleich einen neuen Schlauch aufziehen, dies spart Zeit, geflickt wird abends in der Hütte


Das Bike