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Das Alpencrossbike
Die erste (und wichtigste) Frage, die sich beim Bike stellt: Hardtail oder Fully???
Fürs Hardtail sprechen vor allem weniger Gewicht, höhere Wartungsfreundlichkeit und der wesentlich geringere Preis.
Das Fully punktet dagegen vor allem beim Komfort. Es bietet im Anstieg wie in der Abfahrt die bessere Traktion und steckt Schläge deutlich besser weg.
Fazit: Egal ob Hardtail oder Fully, man kommt mit beiden gut und sicher über die Alpen. Wer bereits ein Hardtail besitzt nimmt dieses, Fullybesitzer fahren ihr Fully. Für diejenigen die Beides (oder noch gar keins) besitzen ist es letztendlich eine Frage des Geldes und des Geschmacks.
Als nächstes gilt es die Frage der Komponenten zu beantworten:
Hier zählt vor allem Zuverlässigkeit. Also auf alte, bewährte Komponenten setzen und nicht während des Alpencross z.B. seinen neuen Sattel testen. Leichtbau ist ebenso absolut fehl am Platze.
Für Schaltwerk, Umwerfer, Ritzelpaket, Kette, etc. gilt: Lieber nichts unter Deore (bzw. SRAM 7.0). Außerdem sollte eine möglichst kurze Untersetzung zur Verfügung stehen (34/22). Denn damit kommt man auch die knallharten Anstiege halbwegs kräfteschonend hoch.
Bei den Reifen ist vorn ein Kompromiss aus Pannensicherheit und Traktion und hinten aus Pannensicherheit und geringem Rollwiederstand ratsam. 2,1er Reifen sind minimum, besser sind 2,3er.
Sattelschnellspanner und Lenkerhörnchen sind auf jeden Fall Pflicht.
Der Federweg der Federgabel sollte sich irgendwo zwischen 80 und 120 mm einpendeln. Die Aussage, dass Luftgabeln und Luftdämpfer pannenanfälliger seien, trifft auf die neueren Modelle kaum noch zu. Deshalb braucht man seine vorhandene Luftfedergabel nicht wegen dem Alpencross gegen eine Stahlfedergabel auszutauschen. Die kann genauso kaputtgehen.
Eine weitere wichtige Frage, die es zu beantworten gilt: Klickies oder nicht???
Dies ist eine Gewissensfrage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Für Klickies spricht vor allem die bessere Kraftübertragung bei Anstiegen. Im Falle eines Sturzes sollte man aber möglichst schnell auscklicken können, deshalb setzen "Clickie-Neueinsteiger" lieber auf die "normalen" Pedale und Schuhe.
Die "normalen" Schuhe bieten (natürlich nur wenn sie sorgfältig ausgewählt sind) weiterhin auch bessere Trittsicherheit in den Schiebe- und Tragepassagen.
Besonders gut haben sich auch die kombinierten Klickpedale (wie das Shimano PD-M324) mit einer Klick- und einer Bärentatzenseite bewährt (siehe Bild).
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